| Goldpreis: Dollarschwäche beschert Rekord | ||||
|
|
Gold hui, Dollar pfui – so lässt sich das Ergebnis der gestrigen Fed-Pressekonferenz zusammenfassen Weil Ben Bernanke auch künftig die Finanzmärkte mit Liquidität zu fluten beabsichtigt, steuerten um die Geldwertstabilität besorgte Investoren ihr Kapital weiterhin in den „sicheren Hafen“ Gold und verhalfen ihm im Donnerstagshandel zu einem neuen Rekordhoch bei 1.535,10 Dollar. Gegenüber dem Euro fiel der Greenback auf den niedrigsten Stand seit Ende 2009 und auch der Dollarindex, der die US-Devise mit sechs anderen wichtigenWährungen vergleicht, befindet sich ganz klar im Abwärtstrend. Doch grenzenloses Vertrauen genießt die Gemeinschaftswährung Euro wahrlich nicht. Ein Blick auf zweijährige griechische Staatsanleihen bringt dies zum Ausdruck. Mit über 26 Prozent rentierten die Staatspapiere am heutigen Donnerstag auf Rekordniveau. Die Finanzmärkte rechnen offensichtlich mit einer Umschuldung und stufen daher die Wahrscheinlichkeit für eine reguläre Rückzahlung von Zinsen und Kapital als relativ gering ein.
|




